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Aufgabe

Unsere Fahrplan für die Einzelarbeiten bis zur Endpräsentation:

Schritt 1, Mi, 20.06.1212 und Do. 21.06.2012:
• Konsultation Werkplanung „Kontemplationsraurn“ M 1:25

Schritt 2, Mi. 27.06.1212 und Do. 28.06.2012:
• Präsentation Werkplanung „Kontemplationsraurn“ M 1:25

Schritt 3, Mi. 04.07.2012 und Do. 05.07.2012:
• Konsultation / Präsentation Gesamtentwurf Zeichnungen

Schritt 4, Mi. 11.07.2012 und Do. 12.07.2012
• Konsultation / Präsentation Gesamtentwurf Modelle

Schritt 5, Mi. 18.07.2012:
• Endpräsentation Gesamtentwurf „schwerelos“

Ausformulierung des Entwurfs entsprechend Anforderungen der Aufgabenstellung und Programm vom 02.05.2012, Studien und Vorortanalyse „Alt+Neu“:

Leistungen Endpräsentation (Einzelarbeit) für die eine, eigene, ausgearbeitete Entwurfsvariante:
• Grundrisse , Schnitte, Ansichten MI :50 und Werkplanung M 1:25;
• Übersichtsplan (-pläne) M1:100; Lageplan (-pläne) …
• Präsentationsmodelle   M 1:50 und M 1:25 zusätzlich Prozessmodellreihen!
• Erläuterungsbericht, Piktogramme, Konzepterläuterung, Thesen, Organigramme, Wegeführung, …
• Präsentationszeichnungen; Perspektiven; Vortrag…

Teamleistung:
• Realisierung Modell Kontemplationsraum 1:1;
• Abschlussfeier;

+ Aufräumen, Abschlussdokumentation, Nachbearbeitung, Aufbereitung, Veröffentlichung(en), …

Moebius-Hermetische_Garage

Moebius-Hermetische_Garage

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… aus gegebenem Anlass möchte ich darauf hinweisen, dass wie in den Jahren zuvor in der Woche nach Pfingsten, in diesem Jahr vom 29.05. bis zum 01.06.2012 die Bauaufnahmepflichtübung für die Bachelorstudierenden des Studienganges Architektur, 2. Semester stattfinden wird. Ich möchte Sie bitten, die Lehrenden im Studiengang Architektur zu informieren, dass in dieser Woche keine Lehrveranstaltungen für diese Studierenden stattfinden können.
Studierende, die an der Bauaufnahmeübung nicht in vollem Umfang teilnehmen, können das Modul GTB3 in diesem Semester nicht abschließen.

Mit freundlichen Grüßen
Klaus Rheidt
Lehrstuhl Baugeschichte
BTU Cottbus

Bauherr: Fabian Vogel, erster ORC-Stipendiat.
Bauort: Am Spreeufer 1, 03044 Cottbus

Programm:
1 Trainingshalle für Trampolinspringer (Innenausbau)
– Trainingsgeräte nach Angaben Bauherr
– Öffentlichkeitsbereich / Wegeführung
– Belichtungs-(Verschattungs-), Beleuchtungskonzept
– Pantry (Miniküche) mit Kochgelegenheit und Spüle
– Duschbad
– sicherer abschließbarer Spint-/ Schrankraum ca. 5 m3
– Treppen/Leitern/Schleuse/Verbindung/Übergang innen/aussen

1 Kontemplationsraum (schwereloser Regenerationsraum)
nach Angaben Bauherr im Aussenraum.

Alle Raumelement demontierbar und transportfähig;
max. zulässige Gewichte und Abmessungen ergeben sich entsprechend deutscher Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO).
Aufgrund der befristeten Nutzungszusage und der Wiederverwendbarkeit
sind alle Element vorzugsweise für einen Umzug ohne spezielle Hebezeuge auszulegen.
Anschlüsse: Strom, Wasser, Abwasser als flexible Anschlüsse an Bestand.

Leistung:
Durcharbeitung Innenraum, konzeptabhänig, i.d.R. M 1:50.
Durcharbeitung Aussenraum bis zur Zwischenpäsentation min. M 1:50
zur Endpräsentation M 1:25 bzw. M 1:20 (entsp. Einsatzmodell IV)

Schlüssiges, schwerelos einprägsames, leicht verständliches und gut präsentiertes Entwurfskonzept. Erläuterungen zur den Modulen – den Bezügen, Begehungen und Bewegung im Raum, zur Interaktion, dem Entfalten – Öffnen – Abschirmen… Gleichgewicht; Schattenwurf; Konstruktion; Gewicht; Demontage, Nachnutzungsmöglichkeit, mit hochwertigen und ausdrucksstarken Modellen und Zeichnungen.

Entsprechend den ORC Anforderungen ist der Kontemplationsraum gleichzeitig Regenerationsraum und gebautes Markenzeichen: ein Symbol, der „recognition score“ für das Förderprogramm und die
Stadt Cottbus.

EB 2 Aufgabe 3: schwerelos

Ausgabe 02.05.2012 nach der Vorstellung des Rahmenprogramms
„Olympic Residence“ am Olympiastützpunkt in Cottbus mit Fabian Vogel
Konsultation Mi. 09.05.2012 und Do.10.04.2012
Entwurfskonzepte Mi. 16.05.2012
Konsultation Mi. 23.05.2012 und Do.24.05.2012
Atelierarbeit Mi. 30.05.2012, Do. 31.05.2012

Endpräsentation – nach der Exkursion: Mi. 13.06.2012, (Do. 14.06.2012)

Leistung:
Zwischenpräsentation (2er Gruppe):
– Entwurfsskizzen, Einsatzmodellreihen, Piktogramme, Konzepterläuterung, Thesenpapier
Endpräsentation (2er Gruppe):
– 2 Entwurfsvarianten mit Präsentationsmodellreihen, Perspektiven, Organigramme, Wegeführung,…
Plakate (A2 quer – min 2 je 2er Gruppe), Erläuterungsbericht, Vortrag

Ziel:
– Auswahl Realisierungsentwurf

Fabian Vogel ist erster ORC-Stipendiat
Fabian Vogel ist Trampolinspringer an der Lausitzer Sportschule Cottbus, Schüler der gymnasialen Oberstufe und trainiert unter Uwe Marquart für Olympia 2020. Bei den 21. Jugend-Weltmeisterschaften im Trampolinturnen im englischen Birmingham erturnte er sich im Einzelwettbewerb den Vizetitel und holte zusammen mit seinem langjährigen Partner Matthias Pfleiderer (Immenstadt) den ersten Weltmeistertitel in der 21-jährigen Geschichte der Jugendweltmeisterschaft in Altersklasse der 15 bis 16-Jährigen nach Deutschland.

Fabian Vogel ist aufgrund der besseren Trainingsbedingungen aus Krefeld an die Spree gezogen und startet jetzt für den SC Cottbus. 2012 hat er bereits die Europameisterschafts-Qualifikation am olympischen Großgerät erreicht.

Die seit längerem leerstehende Halle des Elektrizitätswerkes, Am Spreeufer 1, wird das neue „Olympic Residence“ Domizil von Fabian Vogel.
Das Elektrizitätswerk (Wasserkraftwerk-WKW) wurde 1901 bis 1903 als neugotische Industriearchitektur errichtet. Es diente mit zwei Wasserturbinen, Dampfmaschinen und Kesselanlagen zur Versorgung der städtischen Straßenbahn. Heute ist es Teil des denkmalgeschützten Ensembles mit dem ehemaligen Dieselkraftwerk in der Parkanlage auf der Mühleninsel, Am Amtsteich 15. Das Dieselkraftwerk beherbergt heute das Kunstmuseum
Dieselkraftwerk Cottbus, kurz auch DKW.

Die Halle im WKW soll mit geringen Mitteln für die temporäre Zwischennutzung ertüchtigt werden.

Die Ausstattung wird vom Atelier btu2c1 nach den Wünschen von Fabian Vogel entwickelt. Als sichtbares Zeichen für die Nutzung wird ein schwereloser Kontemplationsraum über der Spree realisiert.
Dieser Raum soll gleichzeitig als gebautes Markenzeichen, ein Symbol, der „recognition score“ für das Förderprogramm und die Stadt Cottbus werden.

Informationen zu Sportstadt Cottbus: http://www.stadtsportbund-cottbus.de/cms/stadtsportbund/profil/sportstadt-cottbus
Informationen zu Sportschule Cottbus: http://www.sportschule-cottbus.de/
Informationen zu Elektrizitätswerk: http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Baudenkmale_in_Cottbus
Informationen zur Mühleninsel: http://www.museum-dkw.de/museum_2.htm

In Würde altern?

Altes wird oft respektlos behandelt, man will es nicht mehr länger aufwendig pflegen, unterhalten und warten, noch ertragen, es wird als wertlos, zum Teil sogar störend empfunden und nach jahrelanger
Ignoranz und Leerstand oft abgerissen.
Der einzige Grund, warum es in unseren Innenstädten immer noch übrige Altbausubstanz gibt ist wohl einzig dem Umstand geschuldet, dass Gebäude nicht so einfach entsorgt werden können wie andere Kulturgüter.

Der zweite Schritt unserer Wahrnehmungsschulung ist die künstlerische Bau- und Bestandsaufnahme der derzeit leerstehenden Fabrikhalle Am Spreeufer 1, 03044 Cottbus.

Wir werden uns dem Bestand mit unseren bisher erarbeiteten Werkzeugen und Methoden nähern. Aufgenommen werden sollen die räumlichen architektonischen Qualitäten, die Oberflächen und Materialien von innen und aussen. Wir wollen auch die intimsten räumlichen Bezüge entdecken, zeichen, fotographieren, beschreiben und im Skizzenbuch festhalten und sammeln.

Die sinnliche Bestandsdokumentation erfolgt mit Freihandzeichnungen.
Finde berauschende Perspektiven, nutze deine Skizzen zur Verortung deiner Wege und Vermittung deiner Entdeckungen. Ergänze dein Skizzenbuch bis zur Präsentation mit Ausdrucken, Photographien (und photogaphischen Detailaufnahmen), Zeichnungen aus dem Umfeld, Schnittskizzen, Ansichten, Collagen, Forttagen und vielleicht sogar Fundstücken.

Wähle ein Detail, einen Auschnitt, ein Moment und formuliere einen persönlichen architektonisch künstlerischen Eingriff im Dialog mit dem Bestand. Der Eingriff kann auf einen flüchtigen, unbeachteten Zustand oder auf eine unentdeckte Qualität aufmerksam machen, den Bestand
benutzen, umdeuten oder aufwerten.

Erstelle eine Präsentationszeichnung (Plakat A2 quer) mit einer geeignete räumlichen Darstellung aus einer Überlagerung einer deiner oder mehrerer deiner Freihandzeichnungen, ergänzt mit Texten, Farben, Fotos als freie Collage.

Parallel werden wir in im Atelierteam in Gruppen Einsatzmodelle in unterschiedlichen Maßstäben für unsere Entwürfe bauen; vom städtebaulichen Umgebungsmodell bis zum Innenraummodell mit Dachtragwerk und Ausschnittsdetailmodell.

EB 2 Aufgabe 2: alt+neu vor ort

Ausgabe 19.04.2012 nach der Führung im dkw
Konsultation Mi. 25.04.2012 und Do. 26.04.2012
Präsentation Mi. 02.05.2012;

Leistung:

– Sizzenbuch als Dokumentation der sinnlichen Bestandsaufnahme
– Plakat – mit Erläuterung (Vortrag) als Dokumentation des künstlerischen Eingriffs
– kollegiale und konstuktive Mitarbeit in der eingeteilten Modellbaugruppe

 

In diesem Semester begeben wir uns ins Spannungsfeld zwischen alt und neu. Als ersten Schritt unserer Wahrnehmungsschulung wollen wir den formalen Umgang in unserem direkten Umfeld aufnehmen und publizierten Werken aus der thematischen Architekturliteraturrecherche gegenüberstellen, vergleichen, studieren und analysieren. Welche Strategien werden in diesem Dialog verfolgt. Welche auffälligen und herausragenden Beispiele berühren Dich. Wie sieht dein gebautes Umfeld aus, wie die Werke anderer Architekten, welche Methoden, Werkzeuge, Materialien, Details werden eingesetzt.

EB 2 Aufgabe 1: alt+neu

Ausgabe 04.04.2012
Konsultation Mi. 11.04.2012 und Do. 12.04.2012
Präsentation Mi. 18.04.2012;

Leistung: Pappmodell, Vortrag, Recherche